Wichtige Änderungen der Rentenversicherung

Jan 31, 2010 von

Im Jahr 2010 haben sich wichtige Rechengrößen in der allgemeinen Rentenversicherung entscheidend geändert.

Es unterscheiden sich hier wieder mal die alten und die neuen Bundesländer. Die Beitragsbemessungsgrenze, also die Grenze bis zu der eine maximale Beitragsgrenze gezahlt werden kann, wird in den alten Bundesländern auf jährlich 66.000 € angehoben und in den neuen Bundesländern auf jährlich 55.800 €.

Somit steigt auch der Höchstbeitrag für Pflichtversicherte. In den alten Bundesländern wurde er erhöht auf 1.094,50 € im Monat und in den neuen Bundesländern auf 925,35 € im Monat. Für freiwillig Versicherte gilt wie in den neuen oder auch in den alten Bundesländer der gleiche Höchstbetrag von 1.094,50 €. Aber auch der Regelbeitrag ist gestiegen und zwar in den neuen Bundesländern auf monatlich 431,83 € und in den alten Bundesländern auf 508,45 € monatlich. Es gibt aber auch einen freiwilligen Mindestbeitrag der ist seit dem 01. Januar 2010 in allen Bundesländern gleich ob man in den neuen Bundesländern wohnt oder in den alten Bundesländern wohnt zahlt man einen Mindestbeitrag von 79,60 €. Ab Januar 2010 gibt es auch ein durchschnittlichen Jahresarbeitsengelt das vorläufig erst einmal 32.003 € beträgt.

Mit das einzige was sich nicht verändert hat ist der Beitragssatz mit 19,9 Prozent und das schon das vierte Jahr in Folge. Zum einen hat sich auch die Hinzuverdienstgrenze von monatlich 400 € nicht verändert. Dieses bleibt vor allem für Altersrentner vor Erreichen der Regelaltersgrenze sowie für Bezieher einer vollen Erwerbsminderungsrente maßgebend. So kann dann auch die Rente in voller Höhe ausgezahlt werden. Wer aber ein Mehrhinzuverdiener ist kann die Rente aber auch als eine Teilrente erhalten, die Grenze hierbei liegt aber immer noch bei unter 400 €.

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